Die FIDO Alliance und das W3C entwickelten 2018 FIDO (Fast Identity Online) als globalen Authentifizierungsstandard, der Passwörter durch kryptografische Sicherheit ersetzen sollte. Das Protokoll stellt mithilfe von Public-Key-Kryptografie sicher, dass jede Benutzer-Geräte-Verbindung über ein eigenes, eindeutiges Schlüsselpaar verfügt. Da keine gemeinsamen Geheimnisse über das Internet übertragen werden, sinkt das Risiko von Phishing, Zugangsdatendiebstahl und unbefugten Zugriffsversuchen erheblich.
Organisationen können biometrische Verfahren oder Hardware-Sicherheitsschlüssel zur passwortlosen Benutzerauthentifizierung einsetzen, sofern sie die FIDO2-Standards einhalten. Diese Methode verringert die Angriffsfläche des Unternehmens, gewährleistet die Einhaltung der Regeln und senkt die Kosten für das Zurücksetzen von Passwörtern und den Schutz vor Identitätsdiebstahl. Durch die Nutzung FIDO-basierter Authentifizierung können Unternehmen ihre Zugriffskontrolle und Skalierbarkeit in verschiedenen Situationen verbessern.
Dieser Blogbeitrag erklärt, wie FIDO2 eine robuste Authentifizierung nach dem Zero-Trust-Modell bietet. Außerdem wird erläutert, wie FIDO2 Geschäftsrisiken senkt, die Einhaltung von Vorschriften vereinfacht und eine sichere Integration ermöglicht. miniOrange-Lösungen für großflächige Anwendungs- und Geräteökosysteme.
Was ist FIDO2?
Wo herkömmliche Passwörter das Risiko des Missbrauchs von Zugangsdaten bergen, löst der passwortlose Umgang mit dem FIDO2-Authentifizierungsprotokoll dieses Problem.
- Es wurde 2018 von der FIDO Alliance und dem W3C entwickelt, um Anmeldungen auf Web- und Mobilplattformen sicherer und einfacher zu gestalten.
- Das FIDO2-System enthält zwei wesentliche Elemente, darunter WebAuthn für browserbasierte Authentifizierung und CTAP für Authentifizierungsverbindungen zu biometrischen Lesegeräten und Sicherheitsschlüsseln sowie Smartphones.
- Das Authentifizierungssystem speichert die Anmeldeinformationen direkt auf den Geräten der Benutzer, wodurch verhindert wird, dass private Schlüssel das Gerät verlassen. Es schützt die Benutzer vor Phishing-Attacken und beugt sowohl dem Diebstahl von Zugangsdaten als auch Datenlecks vor.
- Das Sicherheitssystem verknüpft jedes Schlüsselpaar mit bestimmten Websites und Anwendungen, wodurch verhindert wird, dass Angreifer gestohlene Zugangsdaten verwenden, um auf verschiedene Plattformen zuzugreifen.
Das Authentifizierungssystem von FIDO2 ermöglicht es Benutzern, Folgendes durchzuführen Passwortlose Anmeldung Durch einen sicheren und schnellen Prozess, der vor Phishing-Angriffen schützt, können Unternehmen ihre Identitätsschutzsysteme verbessern, gleichzeitig die Benutzerfreundlichkeit optimieren und die Anforderungen von Zero Trust und Compliance-Frameworks erfüllen.
Wie funktioniert FIDO2?
Das FIDO2-Authentifizierungssystem bietet Nutzern ein sicheres, passwortloses Authentifizierungssystem, das kryptografische Verfahren zum Schutz ihrer Daten vor Phishing-Angriffen einsetzt. Das System schützt die Benutzerdaten durch ein Public-Private-Key-System, das auch bei Datenbanklecks sicher bleibt. Der von der FIDO Alliance und gängigen Browsern unterstützte Standard ermöglicht Nutzern ein vertrauenswürdiges, sicheres und komfortables Anmeldeerlebnis.
1 Anmeldung
Der FIDO2-Authenticator generiert ein spezielles öffentliches/privates Schlüsselpaar, das einen Fingerabdrucksensor, einen Sicherheitsschlüssel und Windows Hello umfasst. Benutzer müssen ihren privaten Schlüssel durch Gerätesicherheitsmaßnahmen schützen und ihren öffentlichen Schlüssel auf ihrer Website oder ihrem Anwendungsserver registrieren.
2. Herausforderung und Reaktion
Der Server verlangt von den Nutzern nach einem fehlgeschlagenen Anmeldeversuch die erfolgreiche Absolvierung einer kryptografischen Sicherheitsabfrage. Der Authentifikator signiert diese Abfrage mit dem privaten Schlüssel. Der private Schlüssel verlässt niemals das Gerät.
3. Überprüfung
Der Server verwendet seinen gespeicherten öffentlichen Schlüssel zur Authentifizierung der signierten Anfrage. Die übereinstimmende Signatur ermöglicht es Benutzern, die Herkunft ihrer Anfrage über ihr autorisiertes Gerät nachzuweisen, ohne ihre Anmeldeinformationen im Internet preiszugeben.
4. Sicherheitsvorteile:
- Verhindert Phishing und Zugangsdatendiebstahl.
- Authentifiziert Verbindungen durch die Verknüpfung mit der Website-Domain und schützt so vor Replay-Angriffen.
- Funktioniert dank der Einhaltung des WebAuthn-API-Standards auf verschiedenen Browsern und Plattformen.
Die Sicherheitsfunktionen von FIDO2 ermöglichen sichere Anmeldevorgänge durch ein Design, das auf Passwörter und die Verwendung gemeinsamer Geheimnisse verzichtet und Benutzer vor Sicherheitslücken durch Wiederverwendung schützt. Die miniOrange-Lösung bietet Benutzern einen einfachen Bereitstellungsprozess für FIDO2-Authentifizierungs-APIs und ermöglicht so eine reibungslose Integration in ihre bestehende Infrastruktur. IAM oder SSO-Infrastruktur.

Die aktuelle Implementierung der FIDO2-Technologie ermöglicht vertrauensbasierte Systeme, die ein besseres Benutzererlebnis bieten und wichtige Elemente für den Aufbau eines passwortlosen Authentifizierungssystems schaffen.
FIDO2-Komponenten
Die FIDO2-Authentifizierung basiert auf zwei Hauptkomponenten: WebAuthn und CTAP, die sichere, passwortlose Anmeldungen an Hardwaregeräte ermöglichen.
- WebAuthn: Eine Browser-API, mit der Webanwendungen kryptografische Anmeldeinformationen erstellen und verwenden können. Sie unterstützt integrierte Authentifizierungsmethoden wie Touch ID oder externe wie Sicherheitsschlüssel, wodurch Passwörter überflüssig werden.
- CTAP: Ein Protokoll, das es Browsern ermöglicht, mit externen Authentifizierungsmitteln wie Telefonen oder Sicherheitsschlüsseln zu kommunizieren und so einen sicheren, direkten Austausch von Anmeldeinformationen zu gewährleisten.
Gemeinsam bilden WebAuthn und CTAP die Grundlage für das passwortlose Framework von FIDO2 und liefern Phishing-resistentbenutzerfreundliche Authentifizierung, die die Identitätssicherheit stärkt.
FIDO2-Authentifikatoren
Heutige Authentifizierungsverfahren basieren auf Authentifizierungssystemen, die sichere und benutzerfreundliche Methoden zur Identitätsprüfung bieten. Zu den zwei wichtigsten Systemen zählen biometrische Authentifizierung und externe Hardware-Schlüssel wie der YubiKey. Beide minimieren die Passwortnutzung, bieten aber unterschiedliche Sicherheitsstufen und Benutzerfreundlichkeit. Einige physische Schlüssel unterstützen zusätzlich zur integrierten Authentifizierung auch Biometrie.
| Aspekt | Eingebaut (Biometrie) | Extern (YubiKey) |
|---|---|---|
| Convenience | Hochwertig. Funktioniert sofort mit Fingerabdruck- oder Gesichtserkennung; keine zusätzliche Hardware erforderlich. | Mittel. Erfordert das Mitführen und Anschließen des Schlüssels. |
| Sicherheit | Leistungsstark, aber geräteabhängig. | Höchste, hardwarebasierte, phishingsichere Authentifizierung. |
| Intuitive Bedienung | Nahtlose Verbindung über alle persönlichen Geräte hinweg. | Fügt zwar einen zusätzlichen Schritt hinzu, funktioniert aber auf jeder Plattform zuverlässig. |
Integrierte Authentifizierungsalgorithmen bieten Geschwindigkeit und Einfachheit und sind ideal für den persönlichen Gebrauch oder die Nutzung auf einem einzelnen Gerät. Ihre Sicherheit hängt von der Geräteintegrität ab. Externe Authentifizierungsalgorithmen wie YubiKey Sie dienen als angemessene Sicherheit durch kryptografische Verifizierung und eignen sich daher perfekt für Umgebungen mit hohen Sicherheitsanforderungen oder Compliance-Bestimmungen.
Benutzer können über eine intelligente Lösung auf Anwendungen zugreifen, die einen einfachen Zugriff auf alle Anwendungen mittels Single Sign-On ermöglicht und gleichzeitig eine sichere Identitätsprüfung durch Hardware-Authentifizierung gewährleistet.
FIDO2 im Vergleich zu anderen passwortlosen Authentifizierungsstandards
Die Entwicklung passwortloser Authentifizierung führt zu Verwirrung, da Anwender FIDO und verwandte Standards wie FIDO2, WebAuthn und U2F verstehen müssen. Die verschiedenen Standards für den Schutz digitaler Identitäten – FIDO, FIDO2, WebAuthn und U2F – dienen unterschiedlichen Zwecken und bieten verschiedene Funktionen und Vorteile für die Benutzerfreundlichkeit. Um die Position von FIDO2 zu bewerten, ist eine Analyse seiner Beziehung zu anderen wichtigen Sicherheitsprotokollen erforderlich.
| Aspekt | FIDO (2013) | FIDO2 (2018) | WebAuthn | U2F |
|---|---|---|---|---|
| Passwortlose Unterstützung | Begrenzt | Ja | Ja | Nein (2FA) |
| Biometrische Unterstützung | Begrenzt | Ja | Ja | Nein |
| Native Browserintegration | Nein | Ja | Ja | Begrenzt |
| Plattformübergreifende Kompatibilität | Teilweise | Vollständiger | Weborientiert | Hardware-basiert |
| Authentifizierungsmethode | Hardware-Token, Biometrie (Pilotphase) | Public-Key-Kryptographie mit Hardware- oder Plattform-Authentifizierungsmechanismen | Web-API für browserbasierte Authentifizierung | USB- oder NFC-Sicherheitsschlüssel |
| Protokolltyp | Framework für passwortlose und MFA-Systeme | Erweiterter Standard, der CTAP2 und WebAuthn kombiniert | Web-API (W3C-Standard) | FIDO-Standard für physische, schlüsselbasierte Zwei-Faktor-Authentifizierung |
| Komplexität der Bereitstellung | Moderat | Niedrig (Browser-Unterstützung) | Niedrig (in modernen Browsern integriert) | Höher (Hardwareabhängigkeit) |
| Primärer Anwendungsfall | Frühe passwortlose und MFA-basierte Lösungen | Einheitliches Framework für passwortloses Anmelden | Webbasierte Authentifizierung für Browser | Zwei-Faktor-Authentifizierung |
FIDO2 kombiniert WebAuthn und CTAP2 für eine vollständig passwortlose Authentifizierung mittels Public-Key-Kryptografie. Diese Authentifizierungsmethode ist als native Browserfunktion verfügbar und ermöglicht Nutzern die Authentifizierung über ihre Plattform-Authentifikatoren, einschließlich biometrischer Daten und Sicherheitsschlüssel wie Passkeys. Passwörter sind nicht mehr erforderlich, die Authentifizierungsdaten des Nutzers bleiben jedoch jederzeit auf dem Gerät gespeichert. Moderne Unternehmen profitieren vom anpassungsfähigen Framework von FIDO2, das mehrere Authentifizierungsmethoden unterstützt. Authentifizierungsmethoden sowohl hardware- als auch softwarebasiert 2FA-Authentifizierung.
Die Sicherheitsfunktionen von FIDO2 in Kombination mit seiner benutzerfreundlichen Gestaltung und dem Schutz persönlicher Daten machen es zu einem herausragenden Standard. FIDO2 schützt Nutzer vor Phishing-Angriffen und dem Diebstahl von Zugangsdaten, unterstützt nativ alle Geräte und Browser und wahrt die Privatsphäre der Nutzer durch die Speicherung privater Schlüssel auf lokalen Geräten. Der Standard wird von führenden Technologieunternehmen und der offenen FIDO Alliance unterstützt, wodurch Organisationen den Übergang von Passwörtern zu einer sicheren und flexiblen Authentifizierungslösung meistern können.
Vorteile der passwortlosen Authentifizierung mit FIDO2
Die passwortlose FIDO2-Authentifizierung bietet Benutzern durch kryptografische Schlüssel einen verbesserten Zugriffsschutz und biometrische ÜberprüfungEs ersetzt herkömmliche Passwörter und ermöglicht einen schnellen Kontozugriff bei gleichzeitigem Schutz der Daten durch fortschrittliche Sicherheitsprotokolle.
Phishing-resistente Sicherheit
FIDO2 schützt Nutzer vor Phishing-Angriffen, da es keine Passwörter erfordert. Die Zugangsdaten werden auf den Geräten der Nutzer sicher gespeichert und sind somit resistent gegen netzwerkbasierte Angriffe, die Daten abfangen oder stehlen könnten. Der Schutz der gerätegebundenen privaten Schlüssel verhindert unbefugten Zugriff und erschwert Replay-Angriffe.
Überragende Benutzererfahrung
Nutzer brechen Anmeldeversuche häufig ab, weil sie ihre Passwörter vergessen oder komplizierte Zurücksetzungsverfahren durchlaufen müssen. Die passwortlose Authentifizierung löst diese Probleme durch biometrische Verfahren wie Fingerabdrücke, Gesichtserkennung und Geräte-PINs zur Verifizierung. Dieser Ansatz verbessert die Zugänglichkeit und fördert eine höhere Akzeptanz, während Unternehmen von gesteigerter Effizienz und einem reibungsloseren Nutzererlebnis profitieren.
Massive Kosteneinsparungen
Laut Gartner machen Anfragen zum Zurücksetzen von Passwörtern 30 bis 40 % aller IT-Helpdesk-Tickets aus. Durch den Verzicht auf Passwörter können Unternehmen den Supportaufwand und die damit verbundenen Kosten reduzieren. Ein gut implementiertes passwortloses Modell ermöglicht es IT-Teams, sich auf Innovation und proaktive Sicherheit zu konzentrieren, anstatt sich mit wiederkehrenden Passwortzurücksetzungen zu befassen.
Entwickelt für Zero Trust
Der Zero TrustDie Identität der Nutzer und die Gerätesicherheit müssen kontinuierlich überprüft werden. FIDO2 unterstützt dieses Modell durch sichere Verschlüsselung und besitzbasierte Authentifizierung. Es ermöglicht den sicheren Zugriff auf Organisationsressourcen von jedem beliebigen Standort aus und gewährleistet gleichzeitig die Einhaltung von Rahmenwerken wie NIST und ISO 27001.
Bewährte Sicherheit und Zuverlässigkeit
FIDO2 ist in den Bereichen Finanzen, Gesundheitswesen und Verwaltung weit verbreitet. Seine hardwaregestützten Authentifizierungs- und Verschlüsselungsmethoden schützen sensible Daten und gewährleisten einen unterbrechungsfreien Zugriff. Die Implementierung dieser Technologie stärkt den Identitätsschutz und vereinfacht die Authentifizierung für Benutzer.
FIDO2-Anwendungsfälle
Das FIDO2-System ermöglicht es Benutzern, sich ohne Passwörter zu authentifizieren. Dadurch werden zahlreiche Wirtschaftszweige vor Phishing-Angriffen geschützt und gleichzeitig die Compliance ihrer Abläufe durch den geschützten kryptografischen Authentifizierungsmechanismus erhöht.
Zu den wichtigsten Beispielen gehören:
- Google und Microsoft: Die beiden Unternehmen sollten die FIDO2-Technologie einführen, um ihren Mitarbeitern den Zugriff auf ihre Konten über passwortlose Authentifizierung zu ermöglichen. Dies bietet eine höhere Sicherheit und ein besseres Benutzererlebnis, macht das Zurücksetzen von Passwörtern überflüssig und schützt vor Phishing-Angriffen.
- PayPal und große Banken: Das passwortlose Authentifizierungssystem schützt Kundentransaktionen über PayPal und große Banken durch die Verwendung einer FIDO2-gestützten Authentifizierung, die alle regulatorischen Anforderungen erfüllt und Betrugsversuche im Zusammenhang mit Konten verhindert.
- Das US-Verteidigungsministerium (DoD): nutzt FIDO2 für Zero-Trust-Konformität und phishingresistente Logins, um einen sicheren Zugriff auf alle Regierungssysteme zu gewährleisten.
- miniOrange: Es ermöglicht Organisationen die Implementierung der FIDO2-Authentifizierung mit Single Sign-On (SSO) und Sicherheitslösung für Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA)Und IAM Plattformen, die durch sichere und skalierbare Lösungen einen vollständigen passwortlosen Zugriff auf alle Unternehmens- und Cloud-Anwendungen ermöglichen.
FIDO2 hat seinen zukünftigen Status bereits erreicht, da es als heutige Technologie existiert. Das Authentifizierungssystem fungiert als Sicherheitslösung, die es Regierungen und globalen Technologieunternehmen ermöglicht, eine Authentifizierung zu erreichen, die sowohl Sicherheits- als auch Compliance-Anforderungen erfüllt. IAM Marktführer miniOrange bietet passwortlose Anmeldelösungen, die sowohl Organisationen als auch Unternehmen effektiv implementieren können.
Einschränkungen und Überlegungen bei FIDO2
Herausforderungen bei der Einführung von FIDO2
Die Sicherheitsfunktionen von FIDO2 bieten einen robusten passwortlosen Schutz, doch Unternehmen stehen bei der Implementierung dieser Technologie vor zahlreichen Herausforderungen. Zu den häufigsten Hürden gehören:
- Vor der Systemaktivierung müssen die Nutzer eine entsprechende Schulung zu den Funktionsweisen von FIDO2 und den Sicherheitsvorteilen dieses Systems gegenüber herkömmlichen Passwortsystemen absolvieren. Ohne diese Anleitung sträuben sie sich häufig gegen die Umstellung.
- Die Integration von FIDO2 in bestehende Systeme erweist sich für IT-Teams als schwierig, da sie es mit verschiedenen Anwendungen und Systemen verknüpfen müssen, die unterschiedliche Geräteanforderungen haben.
- FIDO2 ermöglicht es Benutzern, ihre Konten wiederherzustellen, aber dieser Wiederherstellungsprozess führt zu Authentifizierungsproblemen, wenn Benutzer ihre Authentifikatoren vergessen oder zurücksetzen, was zu Systemausfällen führt, die Schwierigkeiten für Supportteams und den laufenden Betrieb verursachen.
- Durch die frühzeitige Behebung dieser Probleme wird verhindert, dass sie die Bereitstellung blockieren und Vertrauensprobleme verursachen.
Lösungsansätze zur Bewältigung dieser Herausforderungen in FIDO2
Organisationen sollten für FIDO2 einen geplanten Implementierungsprozess befolgen, da dieser Ansatz den Übergang erleichtert und gleichzeitig die Sicherheitsanforderungen sowie eine benutzerfreundliche Schnittstellenfunktionalität gewährleistet.
- Die passwortlose FIDO2-Authentifizierung erfordert von den Benutzern die Absolvierung kurzer Schulungen, in denen ihnen anhand grundlegender Anweisungen die Funktionsweise hinsichtlich Phishing-Schutz und einfacher Authentifizierungsfunktionen erklärt wird.
- Der Einführungsprozess des passwortlosen Authentifizierungssystems muss mit dem technischen Personal und ersten Benutzern beginnen, die es testen, bevor Organisationen es für ihre gesamte Belegschaft einsetzen können.
- Es muss Backup-MFA-Funktionen bereitstellen, die Folgendes umfassen Authentifizierungs-Apps und Hardware-Tokens sowie sichere Ausweichmethoden.
- Laut miniOrange wird der Integrationsprozess durch spezialisierte Anbieter beschleunigt, die vorgefertigte Konnektoren und API-Support sowie umfassende Unterstützung bei der Bereitstellung anbieten.
- Organisationen können das volle Potenzial von FIDO2 durch eine kontrollierte Implementierung unter fachkundiger Anleitung ausschöpfen, was zu erhöhter Sicherheit, einfacherer Authentifizierung und gesteigertem Vertrauen der Nutzer führt.
Schritte zur FIDO2-Implementierung
Die FIDO2-Implementierung bietet Phishing-resistente, passwortlose Authentifizierung über die Standards WebAuthn und CTAP. Entwickler befolgen diese sechs Schritte, um die Implementierung sicher durchzuführen und die Zero-Trust-Vorgaben von 2026 zu erfüllen.
- Kompatibilität und HTTPS prüfen: Prüfen Sie, ob Ihre App die WebAuthn-API in Browsern wie Chrome, Firefox und Edge unterstützt. Erzwingen Sie HTTPS überall, da Browser FIDO2 auf unsicheren Websites blockieren; generieren Sie selbstsignierte Zertifikate für die Entwicklung mithilfe von Tools wie keytool.
- WebAuthn/CTAP-Bibliotheken integrieren: Fügen Sie JavaScript-Bibliotheken für die clientseitige Verarbeitung hinzu, z. B. vertx-auth-webauthn oder webauthn-simple-app von GitHub. Konfigurieren Sie Optionen wie RP-ID, Challenge-Länge (mindestens 32 Byte) und Transportprotokolle (USB, NFC, BLE).
- Authentifikatoren auswählen und Benutzer registrieren: Wählen Sie zwischen YubiKeys, Biometrie oder Plattform-Authentifizierung; sowohl Roaming-Schlüssel als auch lokale Anmeldeinformationen werden unterstützt. Verwenden Sie Beispielcode, um Herausforderungen zu generieren, `navigator.credentials.create()` aufzurufen und öffentliche Schlüssel nach der Verifizierung zu speichern.
- Serverseitige Verifizierung hinzufügen: Implementieren Sie Endpunkte in Node.js mit fido2-lib oder Vert.x, um Registrierungen und Assertions zu validieren. Überprüfen Sie Herausforderungen, Signaturen und Ursprünge mithilfe gespeicherter öffentlicher Schlüssel, bevor Sie Sitzungen gewähren.
- Nutzer schulen und Analysedaten überwachen: Schulen Sie Ihre Teams anhand von Demos und FAQs in der Registrierung; erfassen Sie Kennzahlen zur Nutzung wie Erfolgsquoten und Helpdesk-Tickets. FIDO2 reduziert Passwortzurücksetzungen um 100 % und steigert die Produktivität durch Anmeldungen in 2–3 Sekunden.
- Durchsetzung über Zero-Trust-Richtlinien: FIDO2 für risikoreiche Zugriffe in Compliance-Strategien bis 2026 vorschreiben; schrittweise Einführung beginnend mit IT-Administratoren. PAM-Lösungen wie miniOrange für privilegierte Accounts.
Teams erreichen mit FIDO2 eine Reduzierung von Phishing-Angriffen um 99 %. Die Integration erfolgt über miniOrange für eine nahtlose Einführung von Zero Trust.
FIDO2 und die Zukunft der passwortlosen Authentifizierung
Das Authentifizierungssystem von FIDO2 verwendet Public-Key-Kryptographie zur Herstellung einer sicheren Verbindung. passwortlose AuthentifizierungDas System ermöglicht Nutzern den Zugriff auf ihre Konten durch sichere biometrische Authentifizierung und Sicherheitsschlüsselverifizierung ohne Passwörter. Es bietet sicheren Zugriff durch ein synchronisiertes, phishing-resistentes Authentifizierungssystem, das zwischen den Plattformen von Apple, Google und Microsoft funktioniert. Der FIDO Alliance State of Authentication Report 2025 zeigt, dass die Nutzung von Passkeys weiter zunimmt, während Microsoft die automatische Aktivierung von Passkeys in seinem Entra ID-System ermöglicht.
Das FIDO Device Onboard-System (FDO) ermöglicht die sichere Bereitstellung von IoT-Lösungen durch die Überprüfung des Gerätebesitzes und dient als essentielle Authentifizierung für Systeme ohne integrierte Authentifizierungsfunktionen. Passwortdiebstähle in Unternehmen nehmen deutlich zu und setzen sich fort. Gartner prognostiziert, dass passwortlose Authentifizierung bis 2025 für mehr als 50 % der Unternehmen zum Standard werden wird, um Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit zu verbessern.
Die kommende Ära wird FIDO2-Authentifizierungsprotokolle mit KI-gestützter Anomalieerkennung und Edge-Computing vereinen. Identitätsprüfung Um ein dauerhaftes Zero-Trust-Sicherheitsframework zu etablieren, müssen Unternehmen ihre Bereitschaft zur passwortlosen Authentifizierung prüfen, indem sie ihre Identitätsinfrastruktur mit ihren Endpunktsicherheitssystemen und den Anforderungen an die Benutzererfahrung verknüpfen, um sich vor zukünftigen Authentifizierungsbedrohungen zu schützen.
Häufig gestellte Fragen
Worin besteht der Unterschied zwischen FIDO2 und Passkeys?
FIDO2 ist der Standard für die passwortlose Authentifizierung, während Passkeys synchronisierte Schlüsselpaare für die Verwendung auf mehreren Geräten sind.
Ist FIDO2 vor Phishing geschützt?
Ja. Das Sicherheitssystem von FIDO2 schützt die Benutzer durch die Implementierung von standortspezifischen Schlüsseln, die vor Phishing-Versuchen und Replay-Angriffen schützen.
Welche Browser unterstützen FIDO2?
FIDO2 wird nativ von Chrome, Firefox, Safari und Edge unterstützt.
Was passiert, wenn ein Schlüssel verloren geht?
Benutzer, die auf ihre Konten zugreifen müssen, können dies mithilfe von alternativen Authentifizierungsmethoden tun, die es ihnen ermöglichen, ihre Identität über verschiedene Authentifizierungsoptionen zu bestätigen oder ihren Kontozugriff über eine E-Mail-Fallback-Funktion wiederherzustellen.
Wie viel kostet miniOrange FIDO2?
Das Preissystem von miniOrange ermöglicht es Unternehmen, ihre Kosten flexibel anzupassen, während Kunden Zugriff auf eine kostenlose Demoversion erhalten.
Ist FIDO2 für Unternehmen geeignet?
Ja. Die Lösung basiert auf Zero-Trust-Sicherheitsmodellen, die es Organisationen ermöglichen, sich mit rollenbasierten Zugriffskontrollsystemen (RBAC) zu verbinden.
Kann man FIDO2 zur Authentifizierung von Mobilgerätebenutzern verwenden?
Ja. Das FIDO2-Authentifizierungssystem funktioniert vollständig auf Mobilgeräten über deren integrierte biometrische Authentifizierungssysteme.



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